Railware Arbeitsweise

[ Inhalt ] [ Beispiel eines Ablaufs mit Railware ] [ Vergleich Aufwand ] [ Herkömmliche Systeme ]

Scheinbar erwartet man, dass ein System zur Überwachung und Steuerung einer Modelleisenbahn nach einem bestimmten Schema zu arbeiten hat, das dem Prinzip der Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) entlehnt wurde. Fast alle bekannten Software Programme, deren Ursprung manchmal schon 15 Jahre zurückliegt, arbeiten heute nach dem SPS Prinzip, auch wenn sie spezielle modellbahnorientierte Begriffe verwenden.

Railware arbeitet völlig anders !

Was ist das Besondere an Railware ?

Als nahezu einziges System arbeitet Railware ohne irgendwelche von Ihnen vorprogrammierten Abläufe. Es gibt also keine Ablaufsteuerung wie 'Schrittketten', Fahrpläne, Makros oder andere Programmierungen in denen Zugfahrten und deren Teilschritte zu erfassen sind. Natürlich kennt auch Railware ein Regelwerk, dass nach den Anforderungen des Benutzers Entscheidungen trifft. Es ist aber vollständig im System enthalten. Sie können sich das in etwa so vorstellen, als hätte Railware alle Schrittketten, Fahrpläne oder Ablaufsteuerungen sämtlicher Modellbahnen der Welt bereits eingebaut.

Stattdessen beschreiben Sie in Railware die Eigenschaften Ihrer Anlage. Dazu zählt zunächst der Aufbau der Modellbahnanlage mit den Gleisen, Weichen, Signalen und Belegtmeldern. Dann konfigurieren Sie die auf Ihrer Anlage vorhandenen 'logischen' Komponenten und deren Eigenschaften. Das sind zum Beispiel die Schattenbahnhöfe und Bahnhöfe mit den Abstell- oder Bahnhofsgleisen. Sie legen z.B. Namen, Gleisnummern und die Länge der Gleise fest. Sie definieren Höchstgeschwindigkeiten in km/h und bestimmen Bremswege der Züge in Zentimetern. Nun kennt das System Ihre Anlage.

Zum Beispiel Signale, Streckenabschnitte, Bahnhöfe und Züge sind Objekte auf Ihrer Modellbahn. Exakt diese Objekte, und noch viele mehr, bildet Railware in seiner Software nach. Diese haben Eigenschaften (ein Zug ist z.B. ein Güterzug), kennen Tätigkeiten (z.B. Prüfen und Stellen einer Weiche) und reagieren auf Ereignisse (z.B. Mausklick oder Rückmelder von der Anlage).

Nun benötigt das System noch die Eigenschaften Ihrer Lokomotiven und Züge. Sie bestimmen Namen, Länge, Zuggattungen und momentane Zuglok bei den Zügen und Lokdecoderdaten mit Adresse und Funktionen bei den Lokomotiven. Zum Abschluss ermitteln Sie die Geschwindigkeiten der Loks und stellen die gewünschten Höchstgeschwindigkeiten ein.

Bei Railware werden alle Informationen immer nur einmal erfragt und gespeichert! Exakt an den Stellen, wo sie aus der Sicht eines Modellbahners hingehören.

Ein kleines Beispiel auf dieser Seite soll das Vorgehen verdeutlichen.

Auf Wunsch legen Sie noch Eigenschaften zur Nutzung einzelner Gleisabschnitte oder Bahnhofsgleise fest. Dies geschieht mittels frei definierbarer Zuggattungen. So können Sie z.B. festlegen, dass Güterzüge nur ein bestimmtes Gleis im Hauptbahnhof befahren dürfen oder Nahverkehrszüge besondere Strecken nehmen sollen.

All diese Einstellungen erfolgen nur ein Mal, da sie sich im laufenden Betrieb nur selten verändern. Und genau da liegt einer der wesentlichen Vorteile von Railware. Denn nun können Sie mit allen Zügen überall hinfahren. Das System hat bereits alle Informationen; damit erfordern Fahrten in neue Streckenabschnitte keine Anpassungen.

Zusammenfassend kann man sagen:

Railware ist das System mit den intelligenten Gleisen ...
... und darum denkbar einfach.

Wie groß ist der Aufwand ?

Im Vergleich mit anderer Software dauert es bei Railware etwas länger, bis sich der erste Zug auf der Anlage bewegt. Der Grund ist einfach: während Sie bei Anderen zunächst nur die Abläufe für genau diesen einen Zug programmieren müssen, sollten Sie bei Railware schon die Eigenschaften der gesamten Anlage und des ersten Zuges bestimmen.

Wer nur eine kleine Anlage mit 2-4 Zügen und etwa 10 Weichen besitzt, kommt mit einem einfachen System vermutlich schneller ans Ziel. Aber schon bei einer mittleren Anlage, auf der zwischen 5 und 15 Zügen fahren sollen, zahlt sich der anfängliche Aufwand aus und ist letztendlich sogar wesentlich geringer.

Warum ist das so ?
Bei konventionellen Steuerungen wird der Aufwand zunächst linear mit der Anzahl der zu fahrenden Züge größer. Ab einer bestimmten Zugfrequenz steigt der Aufwand aber überproportional an, denn Sie selbst sind ja für kollisions- und fehlerfreie Fahrten verantwortlich. Und mehr Züge erfordern komplexere Abläufe, die von Ihnen programmiert werden müssen. Damit steigen übrigens auch die Fahrfehler auf der Anlage.

Anders bei Railware: hier bleibt der Aufwand mit jedem weiteren Zug konstant niedrig. Im Verhältnis der fahrenden Züge sinkt damit sogar die Rate der Fehler.

Diese Erfahrungen machen die meisten Modellbahner aber erst am Ende der Umstellung auf einen digitalen und PC- gestützten Betrieb einer Anlage. Viele tausend Kunden, die Spezialisten unzähliger Vereine und die Profis der weltweit größten Schauanlagen können es Ihnen bestätigen. Sie würden nie mehr auf die Idee kommen, ein anderes System einzusetzen.

Weitere Informationen dazu auf dieser Seite.

Andere Softwaresysteme arbeiten oft wie hier beschrieben.

Gibt es auch Nachteile ?

Die gute Nachricht ist, dass die Programmierung der Abläufe nicht mehr von Ihnen gemacht wird, sondern vom Railware Entwickler. Die schlechte ist aber, dass manche noch nicht implementierten Dinge, z.B. eine Ablaufbergsteuerung, schlicht nicht möglich sind oder doch 'von Hand' erstellt werden müssen. Außerdem gibt es gelegentlich Anlagenkonstellationen, die dem System noch unbekannt sind. Dies könnte zu einem Fehler führen.

Darum die zweite gute Nachricht: Alle 8 bis 12 Wochen erscheinen Updates mit Fehlerkorrekturen und neuen Funktionen, die unsere Kunden kostenlos von diesem Webserver laden können. Tagesaktuell informieren wir Sie auch über alle kommenden Änderungen.

Das Railware System lebt beständig - seit mehr als 9 Jahren ...

 

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